Wegesicherheit am Alteruhweg: SPD kritisiert Dezernentin Eder

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Die SPD Hartenberg-Münchfeld ist enttäuscht über die mangelnde Bereitschaft von Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder, die Wegesicherheit des Alteruhwegs sicherzustellen. „Der Zustand dieses vielgenutzten Weges ist eine einzige Katastrophe, man kann nach Regen kaum einen Meter laufen, ohne knöcheltief im Schlamm zu versinken. Für Leute mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist an ein Vorankommen gar nicht erst zu denken.“, sagt Robert Herr, Vorsitzender der SPD Hartenberg-Münchfeld.

In der vorvergangenen Sitzung wurde auf Initiative der SPD daher ein gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen, CDU und ÖDP gestellt, in der die Verwaltung darum gebeten wurde, diesen Weg herzurichten. Letzten Montag dann die Antwort von Eder: Kein gewidmeter Weg, Baum- und Versicherungsschutz müssten beachtet werden, Geld sei auch keines da. Eine Antwort, die bei der SPD auf Verwunderung stößt, ist der Weg doch durch die Beschilderung klar als Fuß- und Radweg ausgezeichnet: „Der Weg ist klar ausgeschildert und wird rege genutzt. Sich aus der Verantwortung zu ziehen mit der Aussage, es handle sich offiziell gar nicht um einen Weg, läuft doch völlig am Leben der Menschen in HaMü vorbei.“, so Herr verständnislos. 

Der Verweis auf den Baumschutz ruft Verwunderung hervor: „Seit Jahren wird rund um den Alteruhweg gebaut wie die Weltmeister, aber ausgerechnet, wenn es darum geht, einen vielgenutzten Weg wegesicher und barrierefrei zu machen, denkt man auf einmal an den Baumschutz? Für uns klingt das vorgeschoben.“, so Herr.

Auch das Argument, es mangele an Geld, will die SPD nicht gelten lassen, hat Dezernentin Eder doch erst letzten Oktober dem Ortsbeirat mitgeteilt, dass Gelder für Oberflächensanierungen in den Doppelhaushalt aufgenommen wurden. „Auch bei der Sanierung des Hartenbergparkes hieß es, es gäbe kein Geld und keinen Bedarf. Gemeinsam mit Sozialdezernent Lensch hat die SPD HaMü dann über das Projekt ‚Soziale Stadt‘ doch einen Weg gefunden. Man gewinnt den Eindruck, Frau Eder hat nur einfach keine Lust mehr, ist mit dem Kopf schon neue Landesministerin.“         

Die SPD Hartenberg-Münchfeld gibt beim Alteruhweg noch nicht auf: „Wir werden weiter dran bleiben und uns dafür einsetzen, dass der Weg wieder sicher und barrierefrei wird und hoffen, auch Frau Eder noch davon überzeugen zu können.“, schließt Robert Herr, Vorsitzender der SPD Hartenberg-Münchfeld.