Über Wachstum und Gemeinschaft

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Das Wohlbefinden eines jeden Stadtteils definiert sich durch eine gute Gemeinschaft, eine funktionierende Infrastruktur und ein vielfältiges Freizeitangebot. Das wünschen wir uns auch für Hartenberg/Münchfeld. Die Struktur des Stadtteils und die Nachverdichtung stellen allerdings zwei zentrale Herausforderungen für die Stadtteilentwicklung dar.

 

HaMü ist ein künstliches Produkt der 1960er Jahre. Die damals angelegte Stadtteilstruktur verzichtete auf einen lebendigen Ortskern. Gastronomische Angebote, Einzelhandel und attraktive Plätze zur Zusammenkunft von Jung und Alt sind kaum vorhanden. Der überwiegende Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils muss auf die Strukturen anderer Stadtviertel wie die der Innenstadt zurückgreifen.

 

Eine uns vorliegende Sozialanalyse kam zu dem Ergebnis, dass das Fehlen zentraler Plätze Risiken für die Stadtteilgemeinschaft birgt, die bis zur sozialen Vereinsamung einiger Bereiche im Stadtteil führen können. Durch den hohen Zuzug und die daraus resultierende Nachverdichtung wird es umso wichtiger Maßnahmen für eine gute Gemeinschaft zu ergreifen.

 

Die Stadt Mainz ist in den letzten 20 Jahren um 15 Prozent gewachsen. Auch nach Hartenberg/Münchfeld ziehen immer mehr Menschen. Aus diesem Grund muss mehr Wohnraum im Stadtteil geschaffen werden. Mittels großer Bauprojekte werden die Lücken zwischen der derzeit schon vorhandenen Bebauung nach und nach geschlossen (z.B. durch die Bauprojekte Peter-Jordan-Schule oder Hegelstraße).  Um eine funktionierende Infrastruktur zu garantieren, müssen ausreichend Kita- und Schulplätze geschaffen sowie genügend große Straßen und Parkmöglichkeiten geboten werden.

 

Unser Ziel ist ein lebenswertes HaMü mit einer starken Gemeinschaft. Wir arbeiten mit Nachdruck daran erträgliches Bauen für alle zu ermöglichen und das Freizeitangebot im Stadtteil zu stärken.